Flucht- und Rettungsplan
für Tiefgaragen & Parkhäuser
Kein Tageslicht, keine Orientierung, und im Brandfall verraucht die Ebene in Minuten.
Wer in einer Tiefgarage parkt, kennt die Rampe — und sonst nichts. Der nächste Ausgang ist eine Tür in einer Betonwand, die im Rauch niemand findet. Deshalb hängt der Plan an der Treppe und am Aufzug, nicht im Ordner der Verwaltung.
Woraus sich die Pflicht ergibt
Bei Tiefgaragen kommt die Forderung aus zwei Richtungen. Arbeiten dort Beschäftigte — Parkhauspersonal, Hausmeisterdienst, Reinigung, Werkstatt — gilt die Arbeitsstättenverordnung: Nach § 4 ArbStättV in Verbindung mit ASR A2.3 sind Flucht- und Rettungspläne zu erstellen, wenn Lage, Ausdehnung oder Nutzungsart das erfordern. Bei einer unterirdischen Garage ohne Tageslicht ist das praktisch immer der Fall.
Bei einer reinen Wohnanlagen-Tiefgarage ohne Beschäftigte greift die ArbStättV dagegen nicht automatisch. Dort ergibt sich die Forderung in der Regel aus Baugenehmigung, Brandschutzkonzept oder der Sonderbauverordnung — und oft aus der Auflage der Brandschutzdienststelle. Welcher der beiden Wege bei Ihnen gilt, klären wir vor dem Angebot.
Fällt der Strom aus, ist es stockdunkel. Brennt ein Fahrzeug, steht die Ebene binnen Minuten unter Rauch, und der Weg nach draußen führt nach oben statt zur Seite. Dazu kommt: Der Aufzug ist kein Fluchtweg — genau ihn nimmt aber jeder, der die Garage nur vom Einparken kennt.
Sie schicken, was da ist — auch den vergilbten Aushang neben der Schranke. Wir sagen Ihnen, was fehlt. Rückmeldung am nächsten Werktag.
Unterlagen prüfen lassenWas Sie von uns erhalten
Von der einstöckigen Wohnanlagen-Tiefgarage bis zum Parkhaus über fünf Ebenen — der Aufwand unterscheidet sich, das Vorgehen nicht.
Sichtung Ihrer Unterlagen
Wir arbeiten mit dem, was da ist: Grundrisse als PDF oder CAD, Pläne aus der Bauakte, das Brandschutzkonzept, die Stellplatzaufteilung der Verwaltung. Was fehlt, sagen wir Ihnen vor dem Angebot.
Begehung mit Ihnen
Vor Ort in NRW oder per Videobegehung. Wir schauen auf Türrichtungen, verstellte Ausgänge, Kellerabteile im Fluchtweg, die Tür zum Nachbargebäude und die Rampe als zweiten Weg.
Ein Plan je Ebene
Erstellung je Parkebene nach DIN ISO 23601, Sicherheitskennzeichnung nach ASR A1.3, Bildzeichen nach ISO 7010. Jede Ebene mit eigenem Betrachterstandort, damit im Untergeschoss niemand den Plan des Obergeschosses liest.
Technik und Brandlasten
Rauchabzug und Lüftung, Brandmelde- und Löschanlage, Wandhydranten, Trafo- und Technikräume, Ladepunkte für E-Fahrzeuge und Abstellräume werden eingetragen und bei der Wegführung berücksichtigt.
Treppenräume, Aufzüge, Rampe
Notausgänge und Treppenräume als Rettungsweg, Aufzüge ausdrücklich als nicht nutzbar gekennzeichnet. Ob die Rampe als Weg ins Freie dargestellt wird, klären wir am Objekt.
Druckfertige Lieferung
Druckfertiges PDF in DIN A3 oder A2, in der Tiefgarage sinnvollerweise nachleuchtend und hinter Glas oder Kunststoff — wegen Feuchte, Staub und Abgasen. Korrekturen bis zur Freigabe inklusive.
Was wir nicht machen: Ein vollständiges Neuaufmaß der Garage gehört nicht zu unserem Leistungsumfang, und wir erstellen keine Brandschutzkonzepte und keine Lüftungs- oder Entrauchungsnachweise. Wir übertragen vorhandene Pläne maßstabsgetreu und klären das Objekt gemeinsam mit Ihnen. Braucht Ihre Anlage mehr, sagen wir Ihnen das vor der Auftragserteilung — nicht mitten im Projekt.
Für jede Art von Garage
Ebenen, Nutzfläche, Lüftungsart und Nutzerkreis unterscheiden sich stark — und damit auch, was gefordert ist. Was Ihre Anlage braucht, klären wir bei der kostenlosen Sichtung; vorher legen wir Sie auf nichts fest.
Anfrage stellenAnwendbares Regelwerk im Überblick
Alle relevanten Normen und Gesetze für Flucht- und Rettungspläne in Garagen — mit Direktlink zur offiziellen Quelle.
DIN-Normen
Maßgebliche Norm für Inhalt, Symbole, Maßstab und Darstellung von Flucht- und Rettungsplänen — auch für die Ausführung je Ebene.
Grundlage des Feuerwehrplans. Bei Garagen häufig gefordert, weil die Einsatzkräfte unterirdisch keine Orientierung von außen haben.
Regelt Aufbau und Inhalt der Brandschutzordnung. Teil B richtet sich an Nutzer und Betriebspersonal, Teil C an Personen mit besonderen Aufgaben.
Technische Regeln für Arbeitsstätten
Konkretisiert § 4 ArbStättV: wann ein Plan erforderlich ist, wie Fluchtwege zu bemessen und Notausgänge zu kennzeichnen sind. Die zulässigen Weglängen richten sich nach Nutzung und Gefährdung des Bereichs.
In der Tiefgarage der Kernpunkt: Ohne Tageslicht besteht bei Stromausfall keinerlei Orientierung. Sicherheitsbeleuchtung und nachleuchtende Kennzeichnung gehören zusammen.
Regelt die Sicherheitszeichen nach ISO 7010. Die Zeichengröße richtet sich nach der Erkennungsweite — über lange Parkreihen hinweg ein häufiger Mangel.
Gesetze & Bauordnungsrecht
Rechtsgrundlage der Pflicht zum Flucht- und Rettungsplan — überall dort, wo Beschäftigte in der Garage tätig sind.
Regelt die Anforderungen an Garagen: Einstufung nach Nutzfläche in Klein-, Mittel- und Großgarage, Rettungswege, Lüftung und Kennzeichnung. Maßgeblich sind Baugenehmigung und Brandschutzkonzept.
Verpflichtet den Arbeitgeber, Beschäftigte für Evakuierung, Brandbekämpfung und Erste Hilfe zu benennen und zu unterweisen — auch Reinigungs- und Wartungspersonal.
Hinweis zum Landesrecht: Bauordnung und Sonderbauverordnung sind Landesrecht. Die Angaben hier beziehen sich auf Nordrhein-Westfalen; in anderen Bundesländern gelten die jeweiligen Landesbauordnungen und Garagenverordnungen. Die bundesrechtlichen Pflichten aus ArbStättV und ASR gelten bundesweit unverändert, greifen aber nur dort, wo Beschäftigte tätig sind. Wie Ihre Garage eingestuft ist, steht in der Baugenehmigung — das klären wir vor der Angebotserstellung mit Ihnen.
Wo Sie die Quellen finden: DIN-Normen sind kostenpflichtig über beuth.de erhältlich. Technische Regeln (ASR) gibt es kostenlos über baua.de, Bundesgesetze über gesetze-im-internet.de und NRW-Landesrecht über recht.nrw.de.
Was ein normgerechter Plan enthalten muss
Inhalte, Aushang und Aktualisierungspflichten — mit den Punkten, an denen es in Garagen erfahrungsgemäß hakt.
Pflichtinhalt nach DIN ISO 23601
Aushang und Formales
Typische Mängel in Tiefgaragen
Wann eine Aktualisierung fällig wird
Wir prüfen Ihre bestehenden Flucht- und Rettungspläne kostenlos auf Vollständigkeit und Normkonformität.
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Muhammet Ay
Ingenieurbüro für Brandschutzdokumentation · Werdohl
In der Tiefgarage entscheidet nicht die Zeichnung, sondern der Aushangort. Wer sein Auto abstellt, sieht genau zwei Dinge: den Aufzug und die Rampe. Beides ist im Brandfall falsch. Deshalb schauen wir bei der Begehung zuerst, wo der Plan hängen muss, damit er überhaupt gelesen wird — und dann erst auf den Grundriss.
Fragen zu Ihrer Garage? Rufen Sie an — die Auskunft kostet nichts.
0157 30 94 76 57 E-Mail schreibenFestpreis für Ihre Garage anfragen
Je genauer Ihre Angaben, desto schneller kommt das Angebot. Hilfreich sind Anzahl der Ebenen und Stellplätze, die geplanten Aushangorte, ob eine Brandmeldeanlage vorhanden ist und ob Grundrisse digital, nur auf Papier oder gar nicht vorliegen — dafür ist das Feld „Kurze Beschreibung" da.
Die Sichtung Ihrer vorhandenen Unterlagen ist kostenlos. Sie erhalten am nächsten Werktag eine Rückmeldung — und keinen Auftrag ohne vorherige schriftliche Preisbestätigung.
Pläne schicken? Bitte nicht über das Formular, sondern per E-Mail an info@brandschutzplan-service.de. Eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen wir auf Anfrage.
Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung dieser Anfrage verwendet. Details in der Datenschutzerklärung.
Ihre Fragen zum Flucht- und Rettungsplan für Tiefgaragen
Fachlich geprüfte Antworten — mit Angabe der jeweiligen Rechtsgrundlage.
Sind Flucht- und Rettungspläne für Tiefgaragen vorgeschrieben?
Das hängt davon ab, wer die Garage nutzt. Arbeiten dort Beschäftigte — Parkhauspersonal, Hausmeisterdienst, Reinigung —, gilt § 4 ArbStättV in Verbindung mit ASR A2.3: Pläne sind zu erstellen, wenn Lage, Ausdehnung oder Nutzungsart das erfordern; bei einer unterirdischen Garage ist das praktisch immer der Fall. Bei einer reinen Wohnanlagen-Tiefgarage ohne Beschäftigte kommt die Forderung dagegen meist aus Baugenehmigung, Brandschutzkonzept oder einer Auflage der Brandschutzdienststelle. Eine Stellplatzgrenze, ab der die Pflicht automatisch greift, gibt es nicht.
Rechtsgrundlage: § 4 ArbStättV, ASR A2.3, BauO NRWWas unterscheidet einen Fluchtplan für die Tiefgarage von einem für ein Bürogeschoss?
Drei Punkte. Erstens fehlt jede natürliche Orientierung: kein Fenster, kein Tageslicht, immer gleich aussehende Betonstützen. Zweitens führt der Weg ins Freie nach oben, nicht zur Seite — und der Aufzug, den jeder kennt, scheidet aus. Drittens die Brandlast: Ein brennendes Fahrzeug verraucht die Ebene sehr schnell. Der Plan muss deshalb kurz, eindeutig und nachleuchtend sein und dort hängen, wo Menschen aus dem Auto steigen.
Rechtsgrundlage: DIN ISO 23601, ASR A2.3, ASR A3.4Braucht jede Ebene einen eigenen Plan?
Ja. Der Betrachterstandort ist Pflichtbestandteil des Plans, und er ist auf jeder Ebene ein anderer. Ein einziger Plan für alle Geschosse führt dazu, dass im zweiten Untergeschoss der Weg des ersten eingezeichnet ist. Dazu gehört eine klare Ebenenbezeichnung auf dem Plan selbst — in der Garage verwechselt man das Geschoss schon bei guter Sicht.
Rechtsgrundlage: DIN ISO 23601Darf der Aufzug als Fluchtweg dargestellt werden?
Nein. Aufzüge sind im Brandfall kein Rettungsweg — sie können stehenbleiben, und der Schacht kann verrauchen. Auf dem Plan werden sie deshalb als Aufzug dargestellt und ausdrücklich nicht als Fluchtweg gekennzeichnet. Rettungsweg sind die Treppenräume; ob zusätzlich die Rampe als Weg ins Freie dargestellt wird, hängt vom Objekt und vom Brandschutzkonzept ab.
Rechtsgrundlage: ASR A2.3, DIN ISO 23601Wie lang darf der Weg zum nächsten Ausgang sein?
Eine einzelne Zahl für alle Fälle gibt es nicht. Die ASR A2.3 staffelt die zulässigen Fluchtweglängen nach Nutzung und Gefährdung des Bereichs. Für Garagen enthält zusätzlich das Bauordnungsrecht des Landes eigene Vorgaben zu Rettungswegen und zur Anordnung der Ausgänge; maßgeblich sind Baugenehmigung und Brandschutzkonzept Ihrer Anlage. Wir prüfen die Wege am Objekt und sagen Ihnen, wo es eng wird.
Rechtsgrundlage: ASR A2.3, SBauVO NRWWas gilt bei Stromausfall und fehlender Beleuchtung?
Wo bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung keine ausreichende Orientierung besteht, ist eine Sicherheitsbeleuchtung erforderlich; die ASR A3.4 regelt die Anforderungen. In einer Tiefgarage ist das der Regelfall. Für den Plan heißt das: nachleuchtende Ausführung, ausreichend große Sicherheitszeichen und ein Aushangort, der auch im Dunkeln angelaufen wird — typischerweise unmittelbar am Treppenraumzugang.
Rechtsgrundlage: ASR A3.4, ASR A1.3Was ändert sich durch Ladepunkte für E-Fahrzeuge?
Für den Flucht- und Rettungsplan bedeutet die Nachrüstung vor allem: Es hat sich etwas in der Ebene geändert. Ladebereiche, Zuleitungen, Verteiler und Abschalteinrichtungen gehören dargestellt, damit im Ernstfall klar ist, wo sie liegen. Ob darüber hinaus Auflagen gelten — etwa zur Anordnung der Ladeplätze oder zur Lüftung —, richtet sich nach dem Brandschutzkonzept und der Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle; das ist keine Frage des Fluchtplans.
Rechtsgrundlage: DIN ISO 23601, BauO NRWBrauchen wir zusätzlich einen Feuerwehrplan oder Laufkarten?
Der Feuerwehrplan nach DIN 14095 wird bei Garagen häufig gefordert, weil die Einsatzkräfte unterirdisch nichts von außen erkennen können: Zugänge, Treppenräume, Rauchabzug, Löschwasserversorgung und Abschaltstellen stehen dort drin. Gefordert wird er über Baugenehmigung, Brandschutzkonzept oder die örtliche Brandschutzdienststelle. Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675 kommen dazu, wenn eine Brandmeldeanlage auf die Feuerwehr aufgeschaltet ist — sie hängen an der Anlage, nicht an der Größe der Garage.
Rechtsgrundlage: DIN 14095, DIN 14675Wer ist bei einer Eigentümergemeinschaft verantwortlich?
Die Verkehrssicherungspflicht für das Gemeinschaftseigentum liegt bei der Eigentümergemeinschaft; umgesetzt wird sie in der Regel über die Verwaltung. Beschäftigt die Gemeinschaft eigenes Personal, kommt die Arbeitgeberverantwortung nach ArbStättV dazu. In der Praxis beauftragt die Verwaltung die Unterlagen — die konkrete Zuständigkeit ergibt sich aus Teilungserklärung und Verwaltervertrag. Das ist eine Rechtsfrage, die wir nicht beantworten; wir liefern die Unterlagen.
Rechtsgrundlage: BauO NRW, ArbStättVWie oft müssen die Pläne aktualisiert werden?
Der Grundsatz lautet: jederzeit aktuell. In der Garage heißt das vor allem nach Sanierungen, nach dem Einbau von Ladepunkten, bei geänderter Stellplatzaufteilung und wenn ein Ausgang anders genutzt wird als eingezeichnet. Dazu gehört eine regelmäßige Sichtung, am besten zusammen mit der Wartung von Lüftung und Sicherheitsbeleuchtung. Und: Die Aushänge müssen getauscht werden, nicht nur die Datei im Ordner — in der Tiefgarage altern sie durch Feuchte und Abgase besonders schnell.
Rechtsgrundlage: ASR A2.3, DIN ISO 23601Kann ohne digitale Grundrisse gearbeitet werden?
Ja. Wir arbeiten mit Papierplänen, Bauaktenkopien und älteren Kopien und übertragen diese maßstabsgetreu in eine digitale Basis. Die tatsächliche Situation klären wir gemeinsam bei der Begehung — vor Ort in NRW oder per Videobegehung. Ein vollständiges Neuaufmaß der Garage gehört nicht zu unserem Leistungsumfang; braucht Ihr Objekt eines, sagen wir Ihnen das vor der Auftragserteilung.
Was kostet ein Flucht- und Rettungsplan für eine Tiefgarage?
Bei verwertbaren Grundrissen beginnen Flucht- und Rettungspläne bei 129 € je Plan. Der Gesamtpreis richtet sich nach Anzahl der Ebenen und Aushangorte sowie nach dem Zustand der Unterlagen. Liegen nur Papierpläne vor, nennen wir den Festpreis nach Sichtung. Wer mehrere Dokumente gemeinsam beauftragt — etwa Fluchtpläne und Feuerwehrplan —, zahlt die Objektaufnahme nur einmal. Kein Auftrag ohne vorherige schriftliche Preisbestätigung, alle Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
Flucht- und Rettungsplan für Ihre Tiefgarage anfragen
Kostenlose Sichtung Ihrer vorhandenen Unterlagen, Rückmeldung am nächsten Werktag, Festpreis vor der Auftragserteilung.
✓ Kostenlose Sichtung · ✓ ab 129 € je Plan · ✓ Rückmeldung am nächsten Werktag
Ergänzende Leistungen für Tiefgaragen & Parkhäuser
Übersichts- und Geschosspläne für die einrückenden Einsatzkräfte — Zugänge, Treppenräume, Rauchabzug, Löschwasser und Abschaltstellen der unterirdischen Ebenen.
Für Anlagen mit aufgeschalteter Brandmeldeanlage: je Meldergruppe eine Karte, die die Einsatzkräfte vom Bedienfeld zum ausgelösten Melder führt.
Teil A als Aushang, Teil B für Nutzer und Betriebspersonal, Teil C für Personen mit besonderen Aufgaben — auf Ihre Anlage geschrieben, nicht aus einer Vorlage kopiert.