Brandschutzexperten

DIN ISO 23601 ASR A2.3 Garagen

Flucht- und Rettungsplan
für Tiefgaragen & Parkhäuser Kein Tageslicht, keine Orientierung, und im Brandfall verraucht die Ebene in Minuten.

Wer in einer Tiefgarage parkt, kennt die Rampe — und sonst nichts. Der nächste Ausgang ist eine Tür in einer Betonwand, die im Rauch niemand findet. Deshalb hängt der Plan an der Treppe und am Aufzug, nicht im Ordner der Verwaltung.

Normgerecht nach DIN ISO 23601
Brandschutzbeauftragter & Fachkraft für Arbeitssicherheit
Ein Plan je Ebene, nachleuchtend ausgeführt
Vor Ort in NRW, digital bundesweit
Flucht- und Rettungsplan nach DIN ISO 23601 für Tiefgaragen und Parkhäuser
Rechtlicher Rahmen

Woraus sich die Pflicht ergibt

Bei Tiefgaragen kommt die Forderung aus zwei Richtungen. Arbeiten dort Beschäftigte — Parkhauspersonal, Hausmeisterdienst, Reinigung, Werkstatt — gilt die Arbeitsstättenverordnung: Nach § 4 ArbStättV in Verbindung mit ASR A2.3 sind Flucht- und Rettungspläne zu erstellen, wenn Lage, Ausdehnung oder Nutzungsart das erfordern. Bei einer unterirdischen Garage ohne Tageslicht ist das praktisch immer der Fall.

Bei einer reinen Wohnanlagen-Tiefgarage ohne Beschäftigte greift die ArbStättV dagegen nicht automatisch. Dort ergibt sich die Forderung in der Regel aus Baugenehmigung, Brandschutzkonzept oder der Sonderbauverordnung — und oft aus der Auflage der Brandschutzdienststelle. Welcher der beiden Wege bei Ihnen gilt, klären wir vor dem Angebot.

Warum die Tiefgarage ein Sonderfall ist

Fällt der Strom aus, ist es stockdunkel. Brennt ein Fahrzeug, steht die Ebene binnen Minuten unter Rauch, und der Weg nach draußen führt nach oben statt zur Seite. Dazu kommt: Der Aufzug ist kein Fluchtweg — genau ihn nimmt aber jeder, der die Garage nur vom Einparken kennt.

Was ohne aktuellen Plan passieren kann
Beanstandung bei Kontrollen
Bauaufsicht, Brandschau, Gewerbeaufsicht oder Berufsgenossenschaft halten Mängel fest und setzen Nachbesserungsfristen.
Offene Auflagen aus der Baugenehmigung
Fehlende Pläne tauchen spätestens bei der wiederkehrenden Prüfung oder bei der nächsten Brandschau wieder auf.
Nachrüstung von Ladepunkten
Wer Wallboxen einbaut, Stellplätze umwidmet oder die Lüftung erneuert, braucht aktuelle Unterlagen ohnehin — dann geht es plötzlich schnell.
Im Ernstfall zählt, wer die Tür kennt
Der praktische Grund: Bei Rauch auf der Ebene entscheidet, ob jemand weiß, dass hinter der grauen Tür das Treppenhaus liegt.
Vorhandene Pläne kostenlos prüfen lassen

Sie schicken, was da ist — auch den vergilbten Aushang neben der Schranke. Wir sagen Ihnen, was fehlt. Rückmeldung am nächsten Werktag.

Unterlagen prüfen lassen
Leistungsumfang

Was Sie von uns erhalten

Von der einstöckigen Wohnanlagen-Tiefgarage bis zum Parkhaus über fünf Ebenen — der Aufwand unterscheidet sich, das Vorgehen nicht.

01

Sichtung Ihrer Unterlagen

Wir arbeiten mit dem, was da ist: Grundrisse als PDF oder CAD, Pläne aus der Bauakte, das Brandschutzkonzept, die Stellplatzaufteilung der Verwaltung. Was fehlt, sagen wir Ihnen vor dem Angebot.

02

Begehung mit Ihnen

Vor Ort in NRW oder per Videobegehung. Wir schauen auf Türrichtungen, verstellte Ausgänge, Kellerabteile im Fluchtweg, die Tür zum Nachbargebäude und die Rampe als zweiten Weg.

03

Ein Plan je Ebene

Erstellung je Parkebene nach DIN ISO 23601, Sicherheitskennzeichnung nach ASR A1.3, Bildzeichen nach ISO 7010. Jede Ebene mit eigenem Betrachterstandort, damit im Untergeschoss niemand den Plan des Obergeschosses liest.

04

Technik und Brandlasten

Rauchabzug und Lüftung, Brandmelde- und Löschanlage, Wandhydranten, Trafo- und Technikräume, Ladepunkte für E-Fahrzeuge und Abstellräume werden eingetragen und bei der Wegführung berücksichtigt.

05

Treppenräume, Aufzüge, Rampe

Notausgänge und Treppenräume als Rettungsweg, Aufzüge ausdrücklich als nicht nutzbar gekennzeichnet. Ob die Rampe als Weg ins Freie dargestellt wird, klären wir am Objekt.

06

Druckfertige Lieferung

Druckfertiges PDF in DIN A3 oder A2, in der Tiefgarage sinnvollerweise nachleuchtend und hinter Glas oder Kunststoff — wegen Feuchte, Staub und Abgasen. Korrekturen bis zur Freigabe inklusive.

Was wir nicht machen: Ein vollständiges Neuaufmaß der Garage gehört nicht zu unserem Leistungsumfang, und wir erstellen keine Brandschutzkonzepte und keine Lüftungs- oder Entrauchungsnachweise. Wir übertragen vorhandene Pläne maßstabsgetreu und klären das Objekt gemeinsam mit Ihnen. Braucht Ihre Anlage mehr, sagen wir Ihnen das vor der Auftragserteilung — nicht mitten im Projekt.

Anlagentypen

Für jede Art von Garage

Ebenen, Nutzfläche, Lüftungsart und Nutzerkreis unterscheiden sich stark — und damit auch, was gefordert ist. Was Ihre Anlage braucht, klären wir bei der kostenlosen Sichtung; vorher legen wir Sie auf nichts fest.

Anfrage stellen
Tiefgarage einer Wohnanlage
Eine Ebene, Kellerabteile, Zugang über das Treppenhaus des Wohnhauses. Hier kommt die Forderung meist aus Baugenehmigung und Brandschutzkonzept, nicht aus der ArbStättV.
Tiefgarage unter Büro- oder Geschäftshaus
Beschäftigte im Haus, Besucher in der Garage. Die Pläne müssen zu denen der Obergeschosse passen, sonst zeigen zwei Aushänge im selben Gebäude Unterschiedliches.
Mehrgeschossiges Parkhaus
Mehrere Ebenen, Wendelrampen, mehrere Treppenräume. Je Ebene ein eigener Plan mit klarer Ebenenbezeichnung — sonst verwechselt im Rauch jeder das Geschoss.
Öffentliches Parkhaus
Am Bahnhof, Krankenhaus oder in der Innenstadt: hoher Anteil ortsunkundiger Nutzer, Publikumsverkehr rund um die Uhr. Aushangorte an Schranke, Kassenautomat und Treppenzugang.
Garage mit Brandmelde- oder Löschanlage
Ist eine Brandmeldeanlage auf die Feuerwehr aufgeschaltet, kommen Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675 dazu. Sprinkler, Rauchabzug und Bedienstellen gehören in die Unterlagen.
Garage mit Ladeinfrastruktur
Wallboxen und Ladeplätze verändern Brandlast und Technik in der Ebene. Ladebereiche, Abschalteinrichtungen und Zuleitungen gehören dargestellt.
Normen & Regelwerke

Anwendbares Regelwerk im Überblick

Alle relevanten Normen und Gesetze für Flucht- und Rettungspläne in Garagen — mit Direktlink zur offiziellen Quelle.

Hinweis zum Landesrecht: Bauordnung und Sonderbauverordnung sind Landesrecht. Die Angaben hier beziehen sich auf Nordrhein-Westfalen; in anderen Bundesländern gelten die jeweiligen Landesbauordnungen und Garagenverordnungen. Die bundesrechtlichen Pflichten aus ArbStättV und ASR gelten bundesweit unverändert, greifen aber nur dort, wo Beschäftigte tätig sind. Wie Ihre Garage eingestuft ist, steht in der Baugenehmigung — das klären wir vor der Angebotserstellung mit Ihnen.

Wo Sie die Quellen finden: DIN-Normen sind kostenpflichtig über beuth.de erhältlich. Technische Regeln (ASR) gibt es kostenlos über baua.de, Bundesgesetze über gesetze-im-internet.de und NRW-Landesrecht über recht.nrw.de.

Prüf-Checkliste

Was ein normgerechter Plan enthalten muss

Inhalte, Aushang und Aktualisierungspflichten — mit den Punkten, an denen es in Garagen erfahrungsgemäß hakt.

Pflichtinhalt nach DIN ISO 23601
Maßstabsgerechter Grundriss der Ebene mit Stellplatzbereichen und Fahrgassen
Eindeutige Bezeichnung der Ebene (UG 1, UG 2 …)
Fluchtwege zu Treppenräumen und Notausgängen eingezeichnet
Standort des Betrachters, passend zum jeweiligen Aushangort
Aufzüge als nicht nutzbarer Fluchtweg gekennzeichnet
Sammelplatz außerhalb des Gebäudes
Feuerlöscher, Wandhydranten und Druckknopfmelder
Technikräume, Trafostation und Ladebereiche als Bereiche mit erhöhter Brandlast
Nordpfeil, Maßstab, vollständige Legende
Datum der letzten Aktualisierung
Kurze Verhaltensregeln für den Brandfall
Hinweis, das Fahrzeug stehen zu lassen und zu Fuß ins Freie zu gehen
Aushang und Formales
Je Ebene ein eigener Plan mit dem passenden Betrachterstandort
Aushang an Treppenraumzugang, Aufzugsvorraum und Einfahrt
Bei öffentlichen Parkhäusern zusätzlich an Schranke und Kassenautomat
In Augenhöhe, unverdeckt und ausreichend beleuchtet
Nachleuchtende Ausführung, geschützt gegen Feuchte und Staub
Nicht hinter parkenden Fahrzeugen oder Werbetafeln verschwunden
Typische Mängel in Tiefgaragen
Notausgang mit Reifen, Fahrrädern oder Sperrmüll zugestellt
Tür zum Treppenraum aus Sorge vor Einbruch dauerhaft verriegelt
Brandlasten im Fluchtweg: Kellerabteile, Altreifen, Gartenmöbel
Ein Plan für alle Ebenen, dadurch falscher Betrachterstandort
Aushang durch Feuchte und Abgase unleserlich geworden
Nachträglich eingebaute Wallboxen und Abtrennungen fehlen im Plan
Wann eine Aktualisierung fällig wird
Nach Umbau, Sanierung oder neuer Abtrennung im Untergeschoss
Nach Einbau von Ladepunkten oder geänderter Stellplatzaufteilung
Wenn ein Ausgang dauerhaft anders genutzt wird als eingezeichnet
Bei neuen Brandschutzeinrichtungen oder geänderter Lüftungstechnik
Regelmäßige Sichtung, am besten zusammen mit der Wartung
Alte Aushänge ersetzt, nicht nur die Datei im Ordner
Ihre Pläne gegen diese Punkte prüfen lassen?

Wir prüfen Ihre bestehenden Flucht- und Rettungspläne kostenlos auf Vollständigkeit und Normkonformität.

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Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Muhammet Ay

Ingenieurbüro für Brandschutzdokumentation · Werdohl

In der Tiefgarage entscheidet nicht die Zeichnung, sondern der Aushangort. Wer sein Auto abstellt, sieht genau zwei Dinge: den Aufzug und die Rampe. Beides ist im Brandfall falsch. Deshalb schauen wir bei der Begehung zuerst, wo der Plan hängen muss, damit er überhaupt gelesen wird — und dann erst auf den Grundriss.

Brandschutzbeauftragter Fachkraft für Arbeitssicherheit Sachkundiger für Flucht- und Rettungspläne Sachkundiger für Feuerwehrpläne

Fragen zu Ihrer Garage? Rufen Sie an — die Auskunft kostet nichts.

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Anfrage

Festpreis für Ihre Garage anfragen

Je genauer Ihre Angaben, desto schneller kommt das Angebot. Hilfreich sind Anzahl der Ebenen und Stellplätze, die geplanten Aushangorte, ob eine Brandmeldeanlage vorhanden ist und ob Grundrisse digital, nur auf Papier oder gar nicht vorliegen — dafür ist das Feld „Kurze Beschreibung" da.

Die Sichtung Ihrer vorhandenen Unterlagen ist kostenlos. Sie erhalten am nächsten Werktag eine Rückmeldung — und keinen Auftrag ohne vorherige schriftliche Preisbestätigung.

Pläne schicken? Bitte nicht über das Formular, sondern per E-Mail an info@brandschutzplan-service.de. Eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen wir auf Anfrage.

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Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung dieser Anfrage verwendet. Details in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zum Flucht- und Rettungsplan für Tiefgaragen

Fachlich geprüfte Antworten — mit Angabe der jeweiligen Rechtsgrundlage.

Sind Flucht- und Rettungspläne für Tiefgaragen vorgeschrieben?

Das hängt davon ab, wer die Garage nutzt. Arbeiten dort Beschäftigte — Parkhauspersonal, Hausmeisterdienst, Reinigung —, gilt § 4 ArbStättV in Verbindung mit ASR A2.3: Pläne sind zu erstellen, wenn Lage, Ausdehnung oder Nutzungsart das erfordern; bei einer unterirdischen Garage ist das praktisch immer der Fall. Bei einer reinen Wohnanlagen-Tiefgarage ohne Beschäftigte kommt die Forderung dagegen meist aus Baugenehmigung, Brandschutzkonzept oder einer Auflage der Brandschutzdienststelle. Eine Stellplatzgrenze, ab der die Pflicht automatisch greift, gibt es nicht.

Rechtsgrundlage: § 4 ArbStättV, ASR A2.3, BauO NRW
Was unterscheidet einen Fluchtplan für die Tiefgarage von einem für ein Bürogeschoss?

Drei Punkte. Erstens fehlt jede natürliche Orientierung: kein Fenster, kein Tageslicht, immer gleich aussehende Betonstützen. Zweitens führt der Weg ins Freie nach oben, nicht zur Seite — und der Aufzug, den jeder kennt, scheidet aus. Drittens die Brandlast: Ein brennendes Fahrzeug verraucht die Ebene sehr schnell. Der Plan muss deshalb kurz, eindeutig und nachleuchtend sein und dort hängen, wo Menschen aus dem Auto steigen.

Rechtsgrundlage: DIN ISO 23601, ASR A2.3, ASR A3.4
Braucht jede Ebene einen eigenen Plan?

Ja. Der Betrachterstandort ist Pflichtbestandteil des Plans, und er ist auf jeder Ebene ein anderer. Ein einziger Plan für alle Geschosse führt dazu, dass im zweiten Untergeschoss der Weg des ersten eingezeichnet ist. Dazu gehört eine klare Ebenenbezeichnung auf dem Plan selbst — in der Garage verwechselt man das Geschoss schon bei guter Sicht.

Rechtsgrundlage: DIN ISO 23601
Darf der Aufzug als Fluchtweg dargestellt werden?

Nein. Aufzüge sind im Brandfall kein Rettungsweg — sie können stehenbleiben, und der Schacht kann verrauchen. Auf dem Plan werden sie deshalb als Aufzug dargestellt und ausdrücklich nicht als Fluchtweg gekennzeichnet. Rettungsweg sind die Treppenräume; ob zusätzlich die Rampe als Weg ins Freie dargestellt wird, hängt vom Objekt und vom Brandschutzkonzept ab.

Rechtsgrundlage: ASR A2.3, DIN ISO 23601
Wie lang darf der Weg zum nächsten Ausgang sein?

Eine einzelne Zahl für alle Fälle gibt es nicht. Die ASR A2.3 staffelt die zulässigen Fluchtweglängen nach Nutzung und Gefährdung des Bereichs. Für Garagen enthält zusätzlich das Bauordnungsrecht des Landes eigene Vorgaben zu Rettungswegen und zur Anordnung der Ausgänge; maßgeblich sind Baugenehmigung und Brandschutzkonzept Ihrer Anlage. Wir prüfen die Wege am Objekt und sagen Ihnen, wo es eng wird.

Rechtsgrundlage: ASR A2.3, SBauVO NRW
Was gilt bei Stromausfall und fehlender Beleuchtung?

Wo bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung keine ausreichende Orientierung besteht, ist eine Sicherheitsbeleuchtung erforderlich; die ASR A3.4 regelt die Anforderungen. In einer Tiefgarage ist das der Regelfall. Für den Plan heißt das: nachleuchtende Ausführung, ausreichend große Sicherheitszeichen und ein Aushangort, der auch im Dunkeln angelaufen wird — typischerweise unmittelbar am Treppenraumzugang.

Rechtsgrundlage: ASR A3.4, ASR A1.3
Was ändert sich durch Ladepunkte für E-Fahrzeuge?

Für den Flucht- und Rettungsplan bedeutet die Nachrüstung vor allem: Es hat sich etwas in der Ebene geändert. Ladebereiche, Zuleitungen, Verteiler und Abschalteinrichtungen gehören dargestellt, damit im Ernstfall klar ist, wo sie liegen. Ob darüber hinaus Auflagen gelten — etwa zur Anordnung der Ladeplätze oder zur Lüftung —, richtet sich nach dem Brandschutzkonzept und der Abstimmung mit der Brandschutzdienststelle; das ist keine Frage des Fluchtplans.

Rechtsgrundlage: DIN ISO 23601, BauO NRW
Brauchen wir zusätzlich einen Feuerwehrplan oder Laufkarten?

Der Feuerwehrplan nach DIN 14095 wird bei Garagen häufig gefordert, weil die Einsatzkräfte unterirdisch nichts von außen erkennen können: Zugänge, Treppenräume, Rauchabzug, Löschwasserversorgung und Abschaltstellen stehen dort drin. Gefordert wird er über Baugenehmigung, Brandschutzkonzept oder die örtliche Brandschutzdienststelle. Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675 kommen dazu, wenn eine Brandmeldeanlage auf die Feuerwehr aufgeschaltet ist — sie hängen an der Anlage, nicht an der Größe der Garage.

Rechtsgrundlage: DIN 14095, DIN 14675
Wer ist bei einer Eigentümergemeinschaft verantwortlich?

Die Verkehrssicherungspflicht für das Gemeinschaftseigentum liegt bei der Eigentümergemeinschaft; umgesetzt wird sie in der Regel über die Verwaltung. Beschäftigt die Gemeinschaft eigenes Personal, kommt die Arbeitgeberverantwortung nach ArbStättV dazu. In der Praxis beauftragt die Verwaltung die Unterlagen — die konkrete Zuständigkeit ergibt sich aus Teilungserklärung und Verwaltervertrag. Das ist eine Rechtsfrage, die wir nicht beantworten; wir liefern die Unterlagen.

Rechtsgrundlage: BauO NRW, ArbStättV
Wie oft müssen die Pläne aktualisiert werden?

Der Grundsatz lautet: jederzeit aktuell. In der Garage heißt das vor allem nach Sanierungen, nach dem Einbau von Ladepunkten, bei geänderter Stellplatzaufteilung und wenn ein Ausgang anders genutzt wird als eingezeichnet. Dazu gehört eine regelmäßige Sichtung, am besten zusammen mit der Wartung von Lüftung und Sicherheitsbeleuchtung. Und: Die Aushänge müssen getauscht werden, nicht nur die Datei im Ordner — in der Tiefgarage altern sie durch Feuchte und Abgase besonders schnell.

Rechtsgrundlage: ASR A2.3, DIN ISO 23601
Kann ohne digitale Grundrisse gearbeitet werden?

Ja. Wir arbeiten mit Papierplänen, Bauaktenkopien und älteren Kopien und übertragen diese maßstabsgetreu in eine digitale Basis. Die tatsächliche Situation klären wir gemeinsam bei der Begehung — vor Ort in NRW oder per Videobegehung. Ein vollständiges Neuaufmaß der Garage gehört nicht zu unserem Leistungsumfang; braucht Ihr Objekt eines, sagen wir Ihnen das vor der Auftragserteilung.

Was kostet ein Flucht- und Rettungsplan für eine Tiefgarage?

Bei verwertbaren Grundrissen beginnen Flucht- und Rettungspläne bei 129 € je Plan. Der Gesamtpreis richtet sich nach Anzahl der Ebenen und Aushangorte sowie nach dem Zustand der Unterlagen. Liegen nur Papierpläne vor, nennen wir den Festpreis nach Sichtung. Wer mehrere Dokumente gemeinsam beauftragt — etwa Fluchtpläne und Feuerwehrplan —, zahlt die Objektaufnahme nur einmal. Kein Auftrag ohne vorherige schriftliche Preisbestätigung, alle Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Flucht- und Rettungsplan für Ihre Tiefgarage anfragen

Kostenlose Sichtung Ihrer vorhandenen Unterlagen, Rückmeldung am nächsten Werktag, Festpreis vor der Auftragserteilung.

✓ Kostenlose Sichtung · ✓ ab 129 € je Plan · ✓ Rückmeldung am nächsten Werktag