Brandschutzexperten

DIN 14675 DIN 14034-6 Brandmeldeanlage

Feuerwehrlaufkarten
nach DIN 14675 Die Anlage meldet eine Meldergruppe, nicht den Raum. Die Laufkarte übersetzt das — nachts, ohne Ortskenntnis.

Feuerwehrlaufkarten führen die eintreffenden Kräfte vom Feuerwehr-Bedienfeld auf dem kürzesten Weg zum ausgelösten Melder — je Meldergruppe eine Karte. Grundlage ist DIN 14675, die Symbolik DIN 14034-6. Erforderlich, sobald eine Brandmeldeanlage betrieben und auf die Feuerwehr aufgeschaltet ist.

Normgerecht nach DIN 14675
Brandschutzbeauftragter & Fachkraft für Arbeitssicherheit
Nach den Anschlussbedingungen Ihrer Feuerwehr
Vor Ort in NRW, digital bundesweit
Feuerwehrlaufkarte nach DIN 14675 mit Laufweg vom Feuerwehr-Bedienfeld zum ausgelösten Melder
Wann sind sie erforderlich?

Der Auslöser ist die Anlage, nicht die Gebäudegröße

Feuerwehrlaufkarten hängen nicht an der Geschosszahl und nicht an der Quadratmeterzahl. Maßgeblich ist, ob eine Brandmeldeanlage betrieben und auf die Feuerwehr aufgeschaltet ist. Dann gehören Laufkarten nach DIN 14675 zur Anlage und werden an der Brandmelderzentrale vorgehalten — üblicherweise eine Karte je Meldergruppe.

Format, Ausführung und Aufbewahrung ergeben sich zusätzlich aus den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der örtlichen Feuerwehr beziehungsweise Leitstelle. Die unterscheiden sich von Kommune zu Kommune — deshalb holen wir sie vor der Erstellung ein, statt ein Standardformat zu liefern, das später beanstandet wird.

Laufkarte, Feuerwehrplan, Fluchtplan — drei Dokumente

Der Feuerwehrplan (DIN 14095) zeigt das Objekt im Überblick für die anrückenden Kräfte. Der Flucht- und Rettungsplan (DIN ISO 23601) hängt im Haus aus und richtet sich an Personen im Gebäude. Die Laufkarte ist keins von beidem: Sie ist ein Arbeitsmittel am Bedienfeld und zeigt nur eines — den Weg zu genau dieser einen Meldergruppe. Sie ersetzt den Feuerwehrplan nicht, sondern ergänzt ihn.

Was ohne aktuellen Kartensatz passieren kann
Verzögerte Aufschaltung der Anlage
Bei der Abnahme einer aufgeschalteten Brandmeldeanlage gehören vollständige Laufkarten dazu. Fehlen sie, zieht sich die Aufschaltung hin.
Beanstandung bei der Prüfung
Sachverständige, Feuerwehr und Brandschau schauen auf den Kartensatz. Fehlende oder veraltete Karten landen im Prüfbericht.
Erweiterte Anlage, alter Kartensatz
Nach Nachrüstung oder Umprogrammierung passt die Gruppennummerierung nicht mehr — die Karte führt dann in den falschen Bereich.
Nachts zählt nur die Karte
Der praktische Grund: Um drei Uhr morgens ist niemand aus dem Haus da, der den Weg zeigt. Was am Bedienfeld liegt, ist die einzige Information.
Vorhandenen Kartensatz kostenlos prüfen lassen

Sie schicken, was am Bedienfeld liegt — auch den Ordner der Errichterfirma von vor zehn Jahren. Wir sagen Ihnen, welche Karten fehlen oder nicht mehr zur Anlage passen. Rückmeldung am nächsten Werktag.

Unterlagen prüfen lassen
Leistungsumfang

Was Sie von uns erhalten

Von der kleinen Anlage mit acht Meldergruppen bis zum Klinikum mit dreistelliger Gruppenzahl — der Umfang unterscheidet sich, das Vorgehen nicht.

01

Sichtung Ihrer Unterlagen

Wir arbeiten mit dem, was da ist: Grundrisse als PDF oder CAD, Melder- und Gruppenverzeichnis, Errichterdokumentation der Anlage, vorhandener Kartensatz. Was fehlt, sagen wir Ihnen vor dem Angebot.

02

Abgleich mit der Anlage vor Ort

Wir gehen den Weg ab, den auch die Einsatzkraft geht: vom Feuerwehr-Bedienfeld über Türen, Treppen und Schlüsseldepot bis zum Melder. Dabei fällt auf, was auf dem Papier nie auffällt.

03

Eine Karte je Meldergruppe

Erstellung nach DIN 14675 mit Übersicht und Detailplan, eindeutiger Gruppennummer, markiertem Laufweg vom Bedienfeld und Kennzeichnung der Melder — Symbolik nach DIN 14034-6.

04

Anlagentechnik eingetragen

Brandmelderzentrale, Feuerwehr-Bedienfeld und -Anzeigetableau, Schlüsseldepot, Handfeuermelder, Melderart je Gruppe sowie angesteuerte Systeme wie RWA, Sprinkler, Aufzüge oder Türfeststellanlagen.

05

Abstimmung mit der Feuerwehr

Wir holen die Technischen Anschlussbedingungen Ihrer Brandschutzdienststelle ein und legen den Entwurf vor der Endfertigung zur Abstimmung vor — damit nicht am Ende der ganze Satz neu gedruckt wird.

06

Lieferung & Übergabe

Druckfertiges PDF, auf Wunsch laminierter Satz mit Register und Halterung im Depot an der Zentrale — Format nach den Vorgaben Ihrer Feuerwehr. Digitale Fassung bleibt bei Ihnen. Korrekturen bis zur Freigabe inklusive.

Was wir nicht machen: Wir planen, errichten, warten und programmieren keine Brandmeldeanlagen und erstellen keine Brandschutzkonzepte. Wir dokumentieren die vorhandene Anlage. Stellt sich bei der Sichtung heraus, dass Meldergruppenverzeichnis und Anlage nicht zusammenpassen, sagen wir Ihnen das — die Klärung läuft dann über Ihre Errichter- oder Wartungsfirma.

Objekttypen

Für Objekte jeder Größe mit aufgeschalteter Anlage

Ob acht Meldergruppen im Verwaltungsbau oder mehrere hundert im Klinikum: Der Umfang richtet sich nach der Zahl der Gruppen und dem Zustand der Unterlagen, nicht nach der Gebäudeart. Was Ihr Objekt braucht, klären wir bei der kostenlosen Sichtung — vorher legen wir Sie auf nichts fest.

Anfrage stellen
Hochhäuser und große Verwaltungsgebäude
Viele Geschosse mit gleichem Grundriss. Hier entscheidet die eindeutige Geschoss- und Gruppenkennzeichnung, ob die Einsatzkraft auf der richtigen Etage ankommt.
Kliniken, Pflege- und Sozialeinrichtungen
Intensiv, OP, Isolierbereiche, Nachtbesetzung: große Anlagen mit vielen Gruppen und Bereichen, die nicht ohne Weiteres betreten werden können — das gehört auf die Karte.
Industrie, Gewerbe und Werksgelände
Produktions- und Lagerhallen, Technikzentralen, Gefahrstoffbereiche, Ladestationen für Flurförderzeuge. Bereiche mit besonderer Gefährdung gehören eindeutig markiert.
Verkaufs- und Versammlungsstätten
Warenhäuser, Einkaufszentren, Hallen und Veranstaltungsorte. Bei Mietflächen im Center muss der Kartensatz zur zentralen Anlage des Objekts passen.
Beherbergung, Schulen und Hochschulen
Hotels mit gleichförmigen Zimmerreihen, Schulen und Campusanlagen mit mehreren Gebäuden. Hier zählt zusätzlich die eindeutige Zuordnung Gebäude ↔ Meldergruppe.
Lager, Logistik und Tiefgaragen
Hochregallager, Logistikflächen und Bereiche unter Erdgleiche. Lange Wege und wenige Zugänge — genau die Objekte, in denen eine schlechte Karte Zeit kostet.
Normen & Regelwerke

Anwendbares Regelwerk im Überblick

Die relevanten Normen und Vorgaben für Feuerwehrlaufkarten — mit Direktlink zur offiziellen Quelle.

Hinweis zu den örtlichen Vorgaben: Entscheidend für den Kartensatz sind neben der DIN 14675 die Technischen Anschlussbedingungen Ihrer Feuerwehr. Sie regeln Format, Ausführung, Aufbewahrungsort und Abstimmungsweg und unterscheiden sich von Kommune zu Kommune. Welche Fassung für Ihr Objekt gilt, klären wir vor der Angebotserstellung. Bauordnung und Sonderbauverordnung sind Landesrecht; die Angaben hier beziehen sich auf Nordrhein-Westfalen, in anderen Bundesländern gelten die jeweiligen Landesregelungen.

Wo Sie die Quellen finden: DIN-Normen sind kostenpflichtig über beuth.de erhältlich, VDE-Bestimmungen über den VDE-Verlag. Bundesgesetze stehen kostenlos auf gesetze-im-internet.de, NRW-Landesrecht auf recht.nrw.de. Die Anschlussbedingungen veröffentlicht Ihre Feuerwehr in der Regel auf der eigenen Website.

Prüf-Checkliste

Was ein vollständiger Kartensatz enthalten muss

Inhalt, Ausführung, Aufbewahrung und Aktualisierung — mit den Punkten, an denen es erfahrungsgemäß hakt.

Pflichtinhalt je Laufkarte
Eindeutige Meldergruppennummer, groß und sofort lesbar
Übersichtsplan mit Standort des Feuerwehr-Bedienfelds
Detailplan des betroffenen Bereichs im größeren Maßstab
Laufweg vom Bedienfeld zur Meldergruppe, durchgehend markiert
Geschossangabe und Raumbezeichnung wie vor Ort beschildert
Melderart der Gruppe: automatisch, Handfeuermelder, Löschanlage
Schlüsseldepot, Türen mit Sonderverschluss, Zugangsbeschränkungen
Bereiche mit besonderen Gefahren, etwa Gefahrstoff- oder Gaslager
Symbolik nach DIN 14034-6, Legende und Nordpfeil
Objektbezeichnung, Adresse und Datum des Standes
Einheitliche Ausrichtung über alle Karten hinweg
Keine überflüssigen Details — die Karte wird im Gehen gelesen
Ausführung und Aufbewahrung
Aufbewahrung unmittelbar am Feuerwehr-Bedienfeld bzw. an der Zentrale
Format, Depot und Halterung nach den Anschlussbedingungen der Feuerwehr
Sortierung streng nach Gruppennummer, mit Register
Robuste Ausführung: laminiert oder in Klarsichthülle
Für die Einsatzkräfte erreichbar, zugleich gegen unbefugten Zugriff gesichert
Digitale Fassung beim Betreiber, damit Änderungen möglich bleiben
Typische Mängel in der Praxis
Nach Erweiterung der Anlage fehlen die Karten der neuen Gruppen
Raumbezeichnung auf der Karte stimmt nicht mit der Beschilderung überein
Laufweg führt durch eine Tür, die inzwischen dauerhaft verschlossen ist
Karten liegen im Hausmeisterbüro statt am Bedienfeld
Karten wechselnd hoch und quer, Nordpfeil mal so, mal so
Überladene Grundrisse aus der Bauakte statt reduzierter Darstellung
Kein Hinweis auf Schlüsseldepot oder verschlossene Bereiche
Kartensatz nie mit der örtlichen Feuerwehr abgestimmt
Wann eine Aktualisierung fällig wird
Bei jeder Erweiterung, Nachrüstung oder Umprogrammierung der Anlage
Nach Umbau, Nutzungsänderung oder neuer Raumaufteilung
Wenn Meldergruppen neu gebildet oder umbenannt wurden
Wenn Bedienfeld, Zentrale oder Schlüsseldepot den Platz wechseln
Bei Beanstandungen aus Wiederholungsprüfung oder Brandschau
Sinnvoll: Sichtung zusammen mit der jährlichen Anlagenwartung
Alte Karten aus dem Satz entfernen, nicht nur neue dazulegen
Änderungen dokumentieren, damit der Stand nachvollziehbar bleibt
Ihren Kartensatz gegen diese Punkte prüfen lassen?

Wir prüfen Ihre vorhandenen Feuerwehrlaufkarten kostenlos auf Vollständigkeit und Übereinstimmung mit der Anlage.

Kostenlose Prüfung anfragen
Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Muhammet Ay

Ingenieurbüro für Brandschutzdokumentation · Werdohl

Eine Laufkarte wird nicht am Schreibtisch gelesen, sondern im Gehen, nachts, von jemandem ohne Ortskenntnis. Deshalb zählt weniger, wie viel auf dem Blatt steht, sondern wie schnell der Weg erkennbar ist. Wir gehen die Wege vor der Erstellung selbst ab — und stimmen den Entwurf mit Ihrer Brandschutzdienststelle ab, bevor der ganze Satz gedruckt wird.

Brandschutzbeauftragter Fachkraft für Arbeitssicherheit Sachkundiger für Feuerwehrpläne Sachkundiger für Flucht- und Rettungspläne

Fragen zu Ihrer Anlage? Rufen Sie an — die Auskunft kostet nichts.

0157 30 94 76 57 E-Mail schreiben
Anfrage

Festpreis für Ihren Kartensatz anfragen

Je genauer Ihre Angaben, desto schneller kommt das Angebot. Hilfreich sind die Anzahl der Meldergruppen, Fabrikat und Standort der Zentrale, ob bereits ein Kartensatz existiert und ob Grundrisse digital, nur auf Papier oder gar nicht vorliegen — dafür ist das Feld „Kurze Beschreibung" da.

Die Sichtung Ihrer vorhandenen Unterlagen ist kostenlos. Sie erhalten am nächsten Werktag eine Rückmeldung — und keinen Auftrag ohne vorherige schriftliche Preisbestätigung.

Pläne oder Meldergruppenverzeichnis schicken? Bitte nicht über das Formular, sondern per E-Mail an info@brandschutzplan-service.de. Eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen wir auf Anfrage.

Schnellanfrage Startseite

Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung dieser Anfrage verwendet. Details in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zu Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675

Fachlich geprüfte Antworten — mit Angabe der jeweiligen Grundlage.

Wann braucht ein Objekt Feuerwehrlaufkarten?

Sobald eine Brandmeldeanlage betrieben und auf die Feuerwehr aufgeschaltet ist. Die oft genannten Schwellen wie „ab vier Geschossen" oder „ab einer bestimmten Quadratmeterzahl" gibt es in dieser Form nicht — sie stammen aus anderen Zusammenhängen. Ob Ihr Objekt überhaupt eine Anlage vorhalten muss, steht dagegen in Baugenehmigung und Brandschutzkonzept.

Grundlage: DIN 14675, TAB der Feuerwehr
Was ist der Unterschied zwischen Feuerwehrplan und Laufkarte?

Der Feuerwehrplan nach DIN 14095 zeigt das gesamte Objekt für die anrückenden Kräfte: Zufahrten, Gebäudeteile, Löschwasser, Gefahrenbereiche. Die Laufkarte ist ein Arbeitsmittel am Feuerwehr-Bedienfeld und zeigt nur eines — den Weg zu genau einer Meldergruppe. Beides ergänzt sich, keins ersetzt das andere.

Grundlage: DIN 14675, DIN 14095
Wie viele Laufkarten braucht unsere Anlage?

So viele, wie die Anlage Meldergruppen hat — der Grundsatz lautet: eine Karte je Gruppe. Die Zahl steht in Ihrem Meldergruppenverzeichnis, nicht im Grundriss. Wie Gruppen gebildet und begrenzt werden, regelt DIN VDE 0833-2; deshalb kann dieselbe Fläche je nach Auslegung der Anlage unterschiedlich viele Karten ergeben.

Grundlage: DIN 14675, DIN VDE 0833-2
Was muss auf einer Laufkarte stehen?

Die eindeutige Gruppennummer, ein Übersichtsplan mit dem Standort des Bedienfelds, ein Detailplan des betroffenen Bereichs, der markierte Laufweg dorthin, Geschoss- und Raumangabe, die Melderart sowie Hinweise auf Schlüsseldepot, verschlossene Türen und besondere Gefahren. Die Symbolik richtet sich nach DIN 14034-6. Zusätzliche Vorgaben zu Format und Aufbau können aus den Anschlussbedingungen Ihrer Feuerwehr kommen.

Grundlage: DIN 14675, DIN 14034-6
Welche Norm gilt für die Symbole auf der Laufkarte?

Die grafischen Symbole richten sich nach der Reihe DIN 14034 „Graphische Symbole für das Feuerwehrwesen", für Pläne und Laufkarten insbesondere nach Teil 6 „Bauliche Einrichtungen". Die DIN 14034-6 ist damit die Zeichensprache — die Leitnorm für den Kartensatz selbst bleibt die DIN 14675. Diese Verwechslung führt in der Praxis häufig zu uneinheitlichen Sätzen.

Grundlage: DIN 14034-6, DIN 14675
Wo müssen die Karten aufbewahrt werden?

Unmittelbar dort, wo die Einsatzkraft ankommt: am Feuerwehr-Bedienfeld beziehungsweise an der Brandmelderzentrale, sortiert nach Gruppennummer und für die Feuerwehr ohne Umwege erreichbar. Format, Depot und Halterung geben die Anschlussbedingungen vor. Ein Ordner im Hausmeisterbüro erfüllt den Zweck nicht — genau das ist einer der häufigsten Mängel.

Grundlage: DIN 14675, TAB der Feuerwehr
Muss der Kartensatz mit der Feuerwehr abgestimmt werden?

In der Regel ja. Die Brandschutzdienststelle gibt über ihre Technischen Anschlussbedingungen vor, wie die Karten auszuführen sind, und prüft sie im Zuge der Aufschaltung. Wir legen den Entwurf deshalb vor der Endfertigung vor — das erspart einen zweiten Druck des kompletten Satzes.

Grundlage: TAB der Feuerwehr, DIN 14675
Wie oft müssen Laufkarten aktualisiert werden?

Der Grundsatz lautet: jederzeit passend zur Anlage. Anlassbezogen heißt das nach jeder Erweiterung oder Umprogrammierung, nach Umbau und Nutzungsänderung und immer dann, wenn Meldergruppen neu gebildet oder umbenannt wurden. Eine feste Frist wie „alle zwei Jahre" gibt es hier nicht — die gilt für den Feuerwehrplan nach DIN 14095. Sinnvoll ist eine Sichtung zusammen mit der jährlichen Wartung der Anlage.

Grundlage: DIN 14675, DIN VDE 0833-2
Was passiert, wenn Karten fehlen oder veraltet sind?

Bei einer neu aufgeschalteten Anlage zieht sich die Aufschaltung hin, bis der Satz vollständig ist. Im Bestand werden fehlende oder unpassende Karten bei Wiederholungsprüfung oder Brandschau als Mangel festgehalten, mit Frist zur Nachbesserung. Der eigentliche Punkt ist aber der Einsatz selbst: Eine Karte, die in den falschen Bereich führt, kostet Minuten, die niemand hat.

Grundlage: DIN 14675, TAB der Feuerwehr
Reicht eine digitale Fassung am Bildschirm?

Nein — die Karten müssen am Bedienfeld körperlich vorliegen und auch bei Stromausfall oder Störung lesbar sein. Eine digitale Fassung ist trotzdem sinnvoll: für Änderungen, für die eigene Dokumentation und für die Unterweisung. Ob Ihre Feuerwehr zusätzlich eine digitale Bereitstellung wünscht, steht in den Anschlussbedingungen.

Grundlage: DIN 14675, TAB der Feuerwehr
Wer darf Feuerwehrlaufkarten erstellen?

Fachkundige, die die Anforderungen der DIN 14675 und die Symbolik nach DIN 14034-6 sicher anwenden und die örtlichen Anschlussbedingungen kennen — in der Praxis Brandschutzbeauftragte, Fachplaner, Errichterfirmen oder spezialisierte Ingenieurbüros. Entscheidend ist nicht der Titel, sondern dass der Satz die Prüfung der Feuerwehr besteht.

Grundlage: DIN 14675, DIN 14034-6
Können wir einen bestehenden Kartensatz überarbeiten lassen?

In der Regel ja, und meist ist das günstiger als eine Neuerstellung. Häufig fehlen nur die Karten neuer Meldergruppen oder die Symbolik ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Wir prüfen den vorhandenen Satz, ergänzen und überarbeiten, was nötig ist, und stimmen die Fassung erneut mit der Feuerwehr ab. Was möglich ist und was es kostet, sagen wir nach der Sichtung.

Grundlage: DIN 14675, DIN 14034-6
Kann ohne digitale Grundrisse gearbeitet werden?

Ja. Wir arbeiten mit Papierplänen, Bauaktenkopien und älteren Unterlagen und übertragen diese in eine digitale Basis. Was wir zwingend brauchen, ist ein belastbares Meldergruppenverzeichnis — ohne die Zuordnung Gruppe ↔ Bereich lässt sich kein Kartensatz erstellen. Fehlt es, klären wir das mit Ihrer Wartungsfirma, bevor wir beginnen.

Was kosten Feuerwehrlaufkarten?

Das hängt vor allem an der Zahl der Meldergruppen und am Zustand der Unterlagen: Ein vollständiges Meldergruppenverzeichnis mit digitalen Grundrissen ist deutlich schneller umgesetzt als ein Ordner mit Papierplänen. Wir nennen Ihnen nach der kostenlosen Sichtung einen Festpreis für Ihren Kartensatz — kein Auftrag ohne vorherige schriftliche Preisbestätigung, alle Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Wie lange dauert die Erstellung?

Das hängt von der Zahl der Meldergruppen, vom Zustand der Unterlagen und von der Abstimmung mit der Feuerwehr ab. Nach der kostenlosen Sichtung nennen wir Ihnen zusammen mit dem Festpreis einen verbindlichen Termin. Feste Pauschalzeiten nennen wir bewusst nicht, bevor wir Ihre Unterlagen gesehen haben.

Feuerwehrlaufkarten für Ihr Objekt anfragen

Kostenlose Sichtung Ihrer vorhandenen Unterlagen, Rückmeldung am nächsten Werktag, Festpreis vor der Auftragserteilung.

✓ Kostenlose Sichtung · ✓ Festpreis vor Auftragserteilung · ✓ Rückmeldung am nächsten Werktag