Brandschutzexperten

DIN ISO 23601 ASR A2.3 Einzelhandel

Flucht- und Rettungsplan
für Einkaufsläden & Warenhäuser Für Kunden, die nur den Weg zur Kasse kennen, und Personal, das durchs Lager geht.

Im Ernstfall laufen Kunden dorthin zurück, wo sie hereingekommen sind — am Kassenbereich vorbei, an vier näheren Notausgängen vorbei. Genau deshalb hängt in Verkaufsräumen ein Plan aus. Grundlage sind § 4 ArbStättV und ASR A2.3.

Normgerecht nach DIN ISO 23601
Brandschutzbeauftragter & Fachkraft für Arbeitssicherheit
Verkaufsraum, Lager und Anlieferung je Ebene
Vor Ort in NRW, digital bundesweit
Flucht- und Rettungsplan nach DIN ISO 23601 für Warenhäuser und Einkaufsläden
Gesetzliche Pflicht

Rechtliche Grundlage für Verkaufsstätten

Einkaufsläden und Warenhäuser gelten als Arbeitsstätten im Sinne der Arbeitsstättenverordnung. Nach § 4 ArbStättV in Verbindung mit ASR A2.3 muss der Betreiber Flucht- und Rettungspläne erstellen, wenn Lage, Ausdehnung oder Nutzungsart das erfordern.

Eine feste Quadratmetergrenze als Auslöser gibt es in der ArbStättV nicht. Im Einzelhandel liegen die Auslöser aber meist vor: viele ortsunkundige Kunden, große unübersichtliche Flächen, Regalzeilen, die die Sicht auf die Ausgänge nehmen, dazu Lager, Anlieferung und Technikräume mit erhöhter Brandlast. Bei größeren Verkaufsstätten kommen bauordnungsrechtliche Anforderungen dazu.

Zwei Gruppen, zwei Wege

Der Kunde kennt nur den Weg über den Haupteingang und die Kasse. Das Personal kennt den Weg durch Lager und Anlieferung — der im Brandfall genau der falsche sein kann. Ein Plan für den Einzelhandel muss beide Wege zeigen und an beiden Orten hängen, auch dort, wo nur die Aushilfe im Weihnachtsgeschäft vorbeikommt.

Was ohne aktuellen Plan passieren kann
Beanstandung bei Kontrollen
Gewerbeaufsicht, Ordnungsamt, Feuerwehr oder Berufsgenossenschaft halten Mängel fest und setzen Nachbesserungsfristen.
Ordnungswidrigkeit nach ArbStättV
Die Erstellung ist Arbeitgeberpflicht. Wird sie nicht erfüllt, kann das als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.
Auflagen bei Umbau oder Nutzungsänderung
Wer die Fläche erweitert, das Kassenlayout ändert oder einen neuen Mietbereich übernimmt, braucht die Unterlagen ohnehin — dann geht es plötzlich schnell.
Am Samstagnachmittag zählt nur der Aushang
Der praktische Grund: Bei voller Fläche, Aktionsware in den Gängen und Saisonkräften im Verkauf entscheidet, ob jemand den zweiten Ausgang kennt.
Vorhandene Pläne kostenlos prüfen lassen

Sie schicken, was da ist — auch den vergilbten Plan neben dem Kassenbüro. Wir sagen Ihnen, was fehlt. Rückmeldung am nächsten Werktag.

Unterlagen prüfen lassen
Leistungsumfang

Was Sie von uns erhalten

Vom Fachgeschäft mit einem Verkaufsraum bis zum Warenhaus auf vier Ebenen — der Aufwand unterscheidet sich, das Vorgehen nicht.

01

Sichtung Ihrer Unterlagen

Wir arbeiten mit dem, was da ist: Grundrisse als PDF oder CAD, Pläne aus der Bauakte, der Mietflächenplan des Centers, die Skizze vom letzten Umbau. Was fehlt, sagen wir Ihnen vor dem Angebot.

02

Begehung mit Ihnen

Vor Ort in NRW oder per Videobegehung. Wir schauen auf Türrichtungen, zugestellte Notausgänge, die Warenannahme, den Weg über das Lager und die Tür, die nach Ladenschluss verriegelt wird.

03

Normgerechte Planerstellung

Erstellung je Ebene nach DIN ISO 23601, Sicherheitskennzeichnung nach ASR A1.3, Bildzeichen nach ISO 7010. Wegführung und Breiten werden gegen ASR A2.3 geprüft.

04

Lager, Anlieferung und Technik

Hochregal- und Verpackungslager, Kühl- und Tiefkühlbereiche, Ladestationen für Flurförderzeuge, Technik- und Elektroräume werden gekennzeichnet und bei der Wegführung berücksichtigt.

05

Kunden und Personal getrennt

Zwei Wege, zwei Zielgruppen: der Aushang im Verkaufsraum und an den Kassen für Kunden, der Aushang in Lager, Anlieferung und Sozialraum für Ihr Team.

06

Druckfertige Lieferung

Druckfertiges PDF in DIN A3 oder A2, auf Wunsch gerahmt oder nachleuchtend — sinnvoll in fensterlosen Verkaufsräumen und Lagerbereichen. Korrekturen bis zur Freigabe inklusive.

Was wir nicht machen: Ein vollständiges Neuaufmaß der Verkaufsfläche gehört nicht zu unserem Leistungsumfang, und wir erstellen keine Brandschutzkonzepte. Wir übertragen vorhandene Pläne maßstabsgetreu und klären das Objekt gemeinsam mit Ihnen. Braucht Ihr Haus mehr, sagen wir Ihnen das vor der Auftragserteilung — nicht mitten im Projekt.

Betriebstypen

Für alle Arten von Verkaufsflächen

Fläche, Ebenen, Kassenlayout und Lage der Notausgänge unterscheiden sich stark. Was Ihr Haus braucht, klären wir bei der kostenlosen Sichtung — vorher legen wir Sie auf nichts fest.

Anfrage stellen
Fachgeschäft und kleiner Laden
Ein Verkaufsraum, kleines Lager, ein bis zwei Ausgänge. Meist ein Plan pro Aushangort — der Aufwand liegt eher beim Zustand der Unterlagen als bei der Größe.
Einzelhandel über mehrere Ebenen
Verkauf im Erd- und Obergeschoss, Lager im Keller. Jede Ebene bekommt einen eigenen Plan, dazu mehrere Aushangorte mit passendem Betrachterstandort.
Großflächiges Warenhaus
Mehrere Geschosse, Rolltreppen, Aufzüge, Anlieferung und Technikzentrale. Hier fällt das Haus in der Regel unter das Sonderbaurecht — dann gelten zusätzliche Anforderungen an die Rettungswege.
Shopping-Center und Einkaufszentrum
Ihre Mietfläche ist Teil eines größeren Objekts. Der Plan muss zum Gesamtkonzept des Centers passen — Ladenstraße, zentrale Ausgänge und Sammelplatz stimmen wir mit dem Centermanagement ab.
Bau- und Heimwerkermarkt
Große Hallenfläche, Hochregale, Außengelände und Drive-in. Lagerbereiche mit brennbaren Stoffen, Farben und Gasflaschen gehören eigens gekennzeichnet.
Supermarkt und Lebensmittelmarkt
Kühl- und Tiefkühlräume, Backstation, Leergutannahme und Warenanlieferung. Der Weg durch den Rückwärtsbereich ist für das Personal Alltag und gehört sauber dargestellt.
Normen & Regelwerke

Anwendbares Regelwerk im Überblick

Alle relevanten Normen und Gesetze für Flucht- und Rettungspläne im Einzelhandel — mit Direktlink zur offiziellen Quelle.

Hinweis zum Landesrecht: Bauordnung und Sonderbauverordnung sind Landesrecht. Die Angaben hier beziehen sich auf Nordrhein-Westfalen; in anderen Bundesländern gelten die jeweiligen Landesbauordnungen und Verkaufsstättenverordnungen. Die bundesrechtlichen Pflichten aus ArbStättV und ASR gelten bundesweit unverändert. Ob Ihr Haus als Verkaufsstätte im Sinne des Sonderbaurechts eingestuft ist, steht in Ihrer Baugenehmigung — das klären wir vor der Angebotserstellung mit Ihnen.

Wo Sie die Quellen finden: DIN-Normen sind kostenpflichtig über beuth.de erhältlich. Technische Regeln (ASR) gibt es kostenlos über baua.de, Bundesgesetze über gesetze-im-internet.de und NRW-Landesrecht über recht.nrw.de.

Prüf-Checkliste

Was ein normgerechter Plan enthalten muss

Inhalte, Aushang und Aktualisierungspflichten — mit den Punkten, an denen es im Einzelhandel erfahrungsgemäß hakt.

Pflichtinhalt nach DIN ISO 23601
Maßstabsgerechter Grundriss mit Verkaufsraum, Kassenzone, Lager und Sozialbereich
Fluchtwege für Kunden und für Personal eingezeichnet
Standort des Betrachters, passend zum jeweiligen Aushangort
Sammelplatz außerhalb des Gebäudes, auch bei Lage im Center
Feuerlöscher, Wandhydranten und Druckknopfmelder
Erste-Hilfe-Einrichtungen
Lager, Technikräume und Ladestationen als Bereiche mit erhöhter Brandlast
Aufzüge als nicht nutzbarer Fluchtweg gekennzeichnet
Nordpfeil, Maßstab, vollständige Legende
Datum der letzten Aktualisierung
Kurze Verhaltensregeln für den Brandfall
Aushang und Formales
Aushang im Eingangsbereich, an der Kassenzone und an den Hauptgängen
Eigener Aushang in Lager, Anlieferung und Sozialraum
Je Ebene ein eigener Plan, auch für Zwischengeschoss und Kellerlager
In Augenhöhe, unverdeckt und ausreichend beleuchtet
Nicht hinter Werbeaufstellern, Saisonware oder Regalen verschwunden
Nachleuchtende Ausführung in fensterlosen Bereichen und im Lager
Typische Mängel im Einzelhandel
Notausgang mit Rollcontainern, Paletten oder Leergut zugestellt
Nebenausgang aus Diebstahlsorge verriegelt, Schlüssel nicht greifbar
Aktionsaufsteller und Zweitplatzierungen verengen die Hauptgänge
Plan zeigt das Regallayout von vor dem letzten Umbau
Kein Aushang im Lager, obwohl das Personal dort den halben Tag arbeitet
Aushilfen und Saisonkräfte nie unterwiesen
Wann eine Aktualisierung fällig wird
Nach Umbau oder Flächenerweiterung: vor der Wiedereröffnung
Bei dauerhaft geändertem Regal- oder Kassenlayout
Wenn ein Ausgang dauerhaft anders genutzt wird als eingezeichnet
Bei neuen Brandschutzeinrichtungen oder geänderter Lagertechnik
Regelmäßige Sichtung, am besten mit der Unterweisung des Teams
Alte Aushänge ersetzt, nicht nur die Datei im Ordner
Ihre Pläne gegen diese Punkte prüfen lassen?

Wir prüfen Ihre bestehenden Flucht- und Rettungspläne kostenlos auf Vollständigkeit und Normkonformität.

Kostenlose Prüfung anfragen
Ihr Ansprechpartner

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Muhammet Ay

Ingenieurbüro für Brandschutzdokumentation · Werdohl

Im Einzelhandel hilft kein Plan, der nur die Bauakte abbildet. Entscheidend ist, wie die Fläche im Tagesgeschäft aussieht: wo die Rollcontainer stehen, welche Tür aus Diebstahlsorge zu ist, wie weit die Aktionsware in den Gang ragt. Das klären wir gemeinsam bei der Begehung — und schreiben es so in den Plan, dass auch die Saisonkraft den zweiten Ausgang findet.

Brandschutzbeauftragter Fachkraft für Arbeitssicherheit Sachkundiger für Flucht- und Rettungspläne Sachkundiger für Feuerwehrpläne

Fragen zu Ihrer Fläche? Rufen Sie an — die Auskunft kostet nichts.

0157 30 94 76 57 E-Mail schreiben
Anfrage

Festpreis für Ihre Verkaufsfläche anfragen

Je genauer Ihre Angaben, desto schneller kommt das Angebot. Hilfreich sind Verkaufsfläche und Anzahl der Ebenen, geplante Aushangorte und ob Grundrisse digital, nur auf Papier oder gar nicht vorliegen — dafür ist das Feld „Kurze Beschreibung" da.

Die Sichtung Ihrer vorhandenen Unterlagen ist kostenlos. Sie erhalten am nächsten Werktag eine Rückmeldung — und keinen Auftrag ohne vorherige schriftliche Preisbestätigung.

Pläne schicken? Bitte nicht über das Formular, sondern per E-Mail an info@brandschutzplan-service.de. Eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnen wir auf Anfrage.

Schnellanfrage Startseite

Ihre Angaben werden ausschließlich zur Bearbeitung dieser Anfrage verwendet. Details in der Datenschutzerklärung.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zum Flucht- und Rettungsplan für Warenhäuser

Fachlich geprüfte Antworten — mit Angabe der jeweiligen Rechtsgrundlage.

Sind Flucht- und Rettungspläne im Einzelhandel vorgeschrieben?

Nach § 4 ArbStättV in Verbindung mit ASR A2.3 muss der Betreiber Flucht- und Rettungspläne erstellen, wenn Lage, Ausdehnung oder Nutzungsart das erfordern. Eine feste Quadratmetergrenze steht dort nicht — die oft zitierten „ab 500 m²" oder „ab 1.000 m²" gibt es in dieser Form nicht. In Verkaufsstätten liegen die Auslöser trotzdem meist vor: viele ortsunkundige Kunden, unübersichtliche Flächen, erhöhte Brandlast in Lager und Technik. Ob es Ihr Haus trifft, klären wir bei der kostenlosen Sichtung.

Rechtsgrundlage: § 4 ArbStättV, ASR A2.3
Ab wann gilt mein Laden als Verkaufsstätte im Sinne des Sonderbaurechts?

Das entscheidet das Bauordnungsrecht des jeweiligen Landes, nicht die Arbeitsstättenverordnung. In NRW enthält die Sonderbauverordnung besondere Anforderungen für Verkaufsstätten ab einer bestimmten Verkaufsraumfläche: zusätzliche Regelungen zu Rettungswegen, Ladenstraßen und Kennzeichnung. Maßgeblich ist Ihre Baugenehmigung. Wenn Sie unsicher sind, schauen wir bei der Sichtung gemeinsam hinein.

Rechtsgrundlage: BauO NRW, SBauVO NRW
Wo muss der Plan im Warenhaus aushängen?

An gut sichtbarer Stelle im Verkaufsraum — typischerweise im Eingangsbereich, an der Kassenzone, am Info-Punkt und an den Hauptgängen, weil dort ohnehin jeder Kunde vorbeikommt. Dazu ein eigener Aushang in Lager, Anlieferung und Sozialraum. Bei mehreren Ebenen gehört auf jede Ebene ein Plan mit dem passenden Betrachterstandort. Wichtig ist, dass er nicht hinter Werbeaufstellern oder Saisonware verschwindet.

Rechtsgrundlage: ASR A2.3, DIN ISO 23601
Brauchen Lager, Anlieferung und Personalbereich einen eigenen Plan?

Einen eigenen Plan im Sinne eines anderen Dokuments nicht — aber einen eigenen Aushang. Der Plan zeigt die ganze Ebene, der Betrachterstandort ändert sich je nach Aushangort. Ein Aushang, der nur im Verkaufsraum hängt, nützt dem Lagerpersonal wenig. Lager, Technikräume und Ladestationen werden zusätzlich als Bereiche mit erhöhter Brandlast gekennzeichnet.

Rechtsgrundlage: DIN ISO 23601, ASR A2.3
Wie lang darf ein Fluchtweg auf der Verkaufsfläche sein?

Eine einzelne Zahl für alle Fälle gibt es nicht. Die ASR A2.3 staffelt die zulässigen Fluchtweglängen nach Nutzung und Gefährdung des Bereichs — ein Verkaufsraum wird anders bewertet als ein Lager mit erhöhter Brandgefährdung. Bei Verkaufsstätten im Sinne des Sonderbaurechts kommen die Regelungen der Landesverordnung dazu, die auch Ladenstraßen und die Anordnung der Ausgänge betreffen. Wir prüfen die Wege an Ihrem Objekt und sagen Ihnen, wo es eng wird.

Rechtsgrundlage: ASR A2.3, SBauVO NRW
Was gilt bei mehreren Ebenen, Rolltreppen und Aufzügen?

Jede Ebene bekommt einen eigenen Plan, auch Zwischengeschoss und genutztes Kellerlager. Aufzüge sind kein Fluchtweg und werden entsprechend gekennzeichnet; ob und wie Fahrtreppen im Räumungsfall genutzt werden dürfen, ergibt sich aus dem Brandschutzkonzept des Hauses. Bei Verkaufs- und Lagerflächen unter Erdgleiche schauen wir besonders auf den zweiten Rettungsweg — der ist dort häufig der kritische Punkt.

Rechtsgrundlage: ASR A2.3, BauO NRW
Was gilt für meine Mietfläche im Shopping-Center?

Für Ihre Beschäftigten sind Sie als Arbeitgeber verantwortlich, unabhängig davon, wem das Gebäude gehört. Der Plan für Ihre Fläche muss aber zum Gesamtkonzept des Centers passen: Ladenstraße, zentrale Ausgänge, Sammelplatz und Alarmierung sind dort vorgegeben. Wir stimmen die Darstellung mit den Unterlagen des Centermanagements ab, damit nicht zwei Pläne im selben Haus Unterschiedliches zeigen.

Rechtsgrundlage: § 4 ArbStättV, ASR A2.3
Ist eine Feuerwehrlaufkarte für mein Haus sinnvoll?

Feuerwehrlaufkarten hängen nicht an der Quadratmeterzahl, sondern an der Brandmeldeanlage: Ist eine Anlage vorhanden und auf die Feuerwehr aufgeschaltet, gehören Laufkarten nach DIN 14675 an die Brandmelderzentrale. Sie führen die Einsatzkräfte vom Feuerwehr-Bedienfeld zum ausgelösten Melder. Ohne aufgeschaltete Anlage ist stattdessen der Feuerwehrplan nach DIN 14095 das Thema.

Rechtsgrundlage: DIN 14675, DIN 14095
Braucht das Haus auch eine Brandschutzordnung oder einen Feuerwehrplan?

Eine Brandschutzordnung nach DIN 14096 ist im Einzelhandel sinnvoll und häufig gefordert — Teil B beschreibt, was Verkaufs- und Lagerpersonal im Brandfall tut, Teil C richtet sich an Personen mit besonderen Aufgaben. Der Feuerwehrplan nach DIN 14095 wird über Baugenehmigung, Brandschutzkonzept oder die örtliche Brandschutzdienststelle gefordert und betrifft vor allem größere Objekte. Feuerwehrlaufkarten nach DIN 14675 kommen dazu, wenn eine Brandmeldeanlage aufgeschaltet ist.

Rechtsgrundlage: DIN 14096, DIN 14095, DIN 14675
Wie oft müssen die Pläne aktualisiert werden?

Der Grundsatz lautet: jederzeit aktuell. Im Einzelhandel heißt das vor allem nach Umbauten und Flächenerweiterungen, bei dauerhaft geändertem Regal- oder Kassenlayout und wenn ein Ausgang anders genutzt wird als eingezeichnet. Dazu gehört eine regelmäßige Sichtung, am besten zusammen mit der Unterweisung des Teams. Und: Die Aushänge müssen getauscht werden, nicht nur die Datei im Ordner.

Rechtsgrundlage: ASR A2.3, DIN ISO 23601
Können wir die Pläne selbst anpassen?

Sie dürfen das — die Verantwortung für den aktuellen Stand liegt ohnehin beim Betreiber. In der Praxis scheitert es meist an der Datei: Ohne das Ursprungsformat entstehen schnell Pläne, die den Maßstab oder die Symbolik nach DIN ISO 23601 nicht mehr einhalten. Kleine Änderungen an von uns erstellten Plänen übernehmen wir deshalb günstig; größere Umplanungen rechnen wir als eigene Leistung ab, den Preis nennen wir vorher.

Rechtsgrundlage: DIN ISO 23601
Kann ohne digitale Grundrisse gearbeitet werden?

Ja. Wir arbeiten mit Papierplänen, Bauaktenkopien, Mietflächenplänen und älteren Kopien und übertragen diese maßstabsgetreu in eine digitale Basis. Die tatsächliche Situation klären wir gemeinsam bei der Begehung — vor Ort in NRW oder per Videobegehung. Ein vollständiges Neuaufmaß der Fläche gehört nicht zu unserem Leistungsumfang; braucht Ihr Objekt eines, sagen wir Ihnen das vor der Auftragserteilung.

Was kostet ein Flucht- und Rettungsplan für ein Warenhaus?

Bei verwertbaren Grundrissen beginnen Flucht- und Rettungspläne bei 129 € je Plan. Der Gesamtpreis richtet sich nach Anzahl der Ebenen und Aushangorte sowie nach dem Zustand der Unterlagen. Liegen nur Papierpläne vor, nennen wir den Festpreis nach Sichtung. Wer mehrere Dokumente gemeinsam beauftragt, zahlt die Objektaufnahme nur einmal. Kein Auftrag ohne vorherige schriftliche Preisbestätigung, alle Preise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Flucht- und Rettungsplan für Ihr Haus anfragen

Kostenlose Sichtung Ihrer vorhandenen Unterlagen, Rückmeldung am nächsten Werktag, Festpreis vor der Auftragserteilung.

✓ Kostenlose Sichtung · ✓ ab 129 € je Plan · ✓ Rückmeldung am nächsten Werktag